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nepalesisches Mädchen bittet für Schulspende und Totenverbrennung in Nepal

Erdbeben

Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt, war aber auf einem guten Weg in die Zukunft. Das schreckliche Erdbeben hat das Land in seiner Entwicklung weit zurückgeworfen.

Wir waren gerade 2 Wochen aus Nepal zurück, da erschütterte dieses schreckliche Erdbeben im April 2015 die Gegend um Kathmandu. Wir sind sehr dankbar, dass wir dieses wunderschöne Land noch unversehrt erleben durften, aber umso schlimmer war es auch mit anzusehen, welche verheerenden Auswirkungen das Erdbeben dort hinterlassen hat. Es waren wahrscheinlich über 8000 Tote und 14.000 Verletzte. Die Menschen, die vorher ohnehin schon nicht viel hatten, haben alles verloren: Angehörige, ihre Häuser, ihren Lebensunterhalt.

Wir haben erst nach einigen Tagen erfahren, dass Alle, die wir dort kennen, unversehrt sind, allerdings haben sie keine Wohnungen oder Häuser mehr.

Es gab viele internationale Hilfsprojekte und Lieferungen aus aller Welt und Vertreter der Medien waren vor Ort. Wir waren wahrscheinlich besser informiert als die Menschen in Nepal. Jedoch ist die Versorgung der Menschen in den entlegenen Gebieten nach wie vor schwierig, sie campieren immer noch im Freien aus Angst vor Nachbeben und der Transport von Hilfsgütern ist zum Teil nur zu Fuß oder per Helikopter möglich. Bei vielen ist die Hilfe noch nicht angekommen, so helfen sich die Menschen mit dem Wenigen, was sie haben , gegenseitig.

Von hier aus kann man nur spenden und das Erdbeben mit all seinen Folgen immer wieder ins Gedächtnis der Menschen zurückrufen. Die Meldungen in den Medien werden immer weniger, aber die Menschen in Nepal kämpfen immer noch mit den Folgen, haben immer noch kein Dach über dem Kopf und Angst vor Nachbeben. Tatsächlich hat es in den drei Monaten nach dem 25. April etwa 273 Nachbeben der Stärke 4 und höher gegeben.
Die Menschen sind vorher mehr schlecht als recht und mit der Hilfe von ausländischen Organisationen über die Runden gekommen, aber sie haben kein zusätzliches Geld übrig um ihre Häuser wieder aufzubauen.

Der Wiederaufbau wird sehr lange dauern, aber wir können dabei helfen und unterstützen: jede Spende bringt eine Erleichterung. Ich unterstütze ein Patenkind über SOS Kinderdörfer und ein Waisenhaus über den gemeinnützigen Verein Freunde Nepals e.V. . Die Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich und betreuen vor Ort verschiedene Projekte, sodass der Fortschritt ständig verfolgt wird und das gespendete Geld auch bei den Menschen ankommt. Wenn Sie sich für die unterstützten Projekte interessieren, schauen Sie einfach mal auf der Vereinsseite Freunde Nepals e.V. vorbei.

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